Unser Projekt ist angelehnt an die Idee des „Urban Gardening“, das Gärtnern auf sehr begrenztem Raum in der Stadt (auf Balkonen und Terrassen). Teils werden Kräuter und Gemüse in klassische Pflanzkübel und Tröge, teils aber auch in recycelte Pflanzgefäße wie leere Tetrapacks und Eierschachteln gepflanzt. Unser Ziel war es, am Schulgelände Kartoffeln anzubauen und das sehr platzsparend und auf engstem Raum.

Nach Recherchen im Internet entschieden wir uns für die Heu-Methode. Bei dieser Methode werden auf einem Gemisch aus Heu und Erde in einer Drahtsäule die Kartoffeln angebaut.

Als Erstes wurde das Schulgelände auf geeignete Flächen durchsucht.

Ein befreundeter Landwirt brachte mit seinem Traktor einen Heuballen zur Schule. Mit vereinten Kräften bewegten wir den ca. 200 kg schweren Ballen an die vorgesehene Stelle. Danach formten wir Drahtgeflechte zu einer „Kartoffelsäule“. Jetzt konnte es losgehen.

Die Schüler/innen befüllten die Säule mit Heu und Erde und legten die Saatkartoffeln hinein. Manche hätten sich am liebsten selbst ins Heu gelegt.  Zum Schluss wurde alles noch satt eingegossen.

Jetzt heißt es abwarten, bis wir vielleicht Kartoffeln ernten können.

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